Wie zeitgemäß ist das Uni-System und für wen machen LL.M.-Programme Sinn?

Shownotes

Thomas Ratka ist Leiter des Departments für Rechtswissenschaften an der Universität für Weiterbildung Krems. Gemeinsam sprechen wir über seinen persönlichen Werdegang in der Rechtswissenschaft, darüber, wie man überhaupt Professor wird, und welche Entscheidungen diesen Weg prägen.

Wir diskutieren darüber, wie zeitgemäß das Uni-System heute noch ist, welche Rolle Praxis, Spezialisierung und LL.M.-Programme für Rechtsanwältinnen spielen. Ich fühle mich wahnsinnig geehrt, dass Thomas sich breit erklärt hat vorbeizukommen und war äußerst positiv überrascht, wie offen und lässig unser Gespräch verlaufen ist. Vor allem, da wir nicht in jeder Sache ganz der selben Meinung sind.

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00:00:00: Willkommen zurück bei Labriner.

00:00:02: Schön, dass du auch heute wieder mit dabei bist.

00:00:04: Ich freue mich heute ganz besonders zum ersten Mal einen Universitätsprofessor im Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:10: Thomas Gratka ist der Leiter des Departments Rechtswissenschaften an der Universität für Weiterbildung CREMS.

00:00:16: Gemeinsam sprechen wir über seinen persönlichen Werdegang in der Rechtswissenschaft, darüber, wie man überhaupt Professor wird und welche Entscheidungen diesen Weg prägen.

00:00:25: Wir diskutieren auch darüber, wie zeitgemäß das Unisystem heute noch ist, welche Rolle Praxis, Spezialisierung und LLM-Programme für Rechtsanwältinnen spielen.

00:00:34: Ich fühle mich wahnsinnig geehrt, dass Thomas sich bereit erklärt hat, vorbeizuschauen.

00:00:39: Ich war wirklich äußerst positiv überrascht, wie offen und lässig unser Gespräch verlaufen ist.

00:00:44: Vor allem, da wir nicht in jeder Sache ganz derselben Meinung sind.

00:00:48: Viel Spaß beim hören.

00:00:50: Lieber Thomas, es ist mir eine Ehre, dass du heute da bist.

00:00:54: Das hohe Besuch.

00:00:56: Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst.

00:00:58: Eine Freude hier zu sein.

00:01:01: Für alle.

00:01:01: Ich meine, das geht eigentlich gar nicht.

00:01:03: Trotzdem hätte ich gern, dass du dich vorstellst, obwohl ich natürlich... Jeder kennt es, aber erzähl mal wer bist

00:01:11: du

00:01:12: und wie kamst du dazu, dass du Universitätsprofessor geworden bist?

00:01:17: Naja, wir alles haben eine lange Geschichte.

00:01:19: Ich kann es jetzt nicht von ganz Anfang an erzählen.

00:01:24: Nach der Matura fragt man sich, was will man eigentlich mit dem Leben machen?

00:01:29: Und man hat halt solche Vorstellungen, was man mal werden will.

00:01:32: Und meine Vorstellung war eigentlich immer ein Professor zu sein an der Uni, weil diese Freiheit hat mir gefallen, auch dieses Kreativsein.

00:01:40: das investigativ sein und das nicht gebunden sein an irgendetwas.

00:01:44: Also weder an... Gut, man ist Staatsangestellter, also man ist schon irgendwie Bundesbeamter, obwohl man sich als Professor nicht als Beamter empfindet.

00:01:52: Aber man hat eine Freiheit, was man forft.

00:01:54: Und da denkt man natürlich nicht gleich an News.

00:01:57: Also da hab ich mir gedacht, was macht ein Forscher?

00:01:59: Also ich bin ein naturwissenschaftliches Antitalent.

00:02:01: Also im Mathematik war immer eine Katastrophe und noch heute.

00:02:04: Also wenn ich Zahlen sehe, dann muss ich mich sehr konzentrieren.

00:02:08: Also dass es ein gewisses Problem gibt.

00:02:10: Also, da haben wir gedacht, naja, Forschung, das studiert man einmal Geschichte.

00:02:16: Und die ersten zwei Semester Geschichte und Archaeologie studiert.

00:02:20: Okay.

00:02:21: Und hab dann nach zwei Semestern gesagt, ja, das ist sehr interessant und das ist spannend und das will ich weitermachen.

00:02:27: Aber das war irgendwie nicht ganz Tagesfühlend.

00:02:30: Und dann haben wir doch gedacht, Juss interessiert mich, weil die Geschichte hat auch viel mit Staatsstrukturen zu tun.

00:02:38: Und dann habe ich halt Geschichte studiert und dann ist daraus ein Parallelstudium geworden und dann war ich fertig mit dem Studium und dann habe ich so wie alle das Gerichtsjahr gemacht.

00:02:48: und dann ist die Frage, was macht man?

00:02:50: Und dann habe ich gesagt, eigentlich will ich noch ein Doktorat anschließen und da ... war dann die Freude an der Wissenschaft.

00:02:57: und dann habe ich doch eine Assistentenstelle an der Uni angetreten und das war so eine Pre-Doc-Stelle.

00:03:04: und dann habe ich angefangen bei einem Anfall zu arbeiten.

00:03:09: Ich bin am ersten Arbeitstag, habe ich wieder gekündigt, weil der Anwalt so furchtbar war, ganz im Gegenteil, das war eine tolle Kanzlei.

00:03:17: Nur, dann kam das Angebot einer Postdoc-Stelle.

00:03:20: Und dann habe ich eben das Postdoc gemacht, war dann elf Jahre lang eigentlich am Juridikum, was sehr toll.

00:03:26: Das hat diese Tenure-Track, also mit Qualifizierungsvereinbarung, das war damals ganz neu.

00:03:32: Nach elf Jahren war ich dann Assoziator-Professor und hatte dann zwischenzeitlich auch immer wieder Fernwaltskanzlein gearbeitet, war auch auf Council in den zwei Wirtschaftskanzleinen bin, was auch sehr toll war.

00:03:44: Die Verbindung zur Praxis hat mir da immer sehr gefallen, aber eben immer die Freiheit, auch das dann wissenschaftlich aufzuarbeiten.

00:03:51: Und dann war halt, naja wohin gehe ich, dann habe ich einen Ruf nach Deutschland gehabt, einen nach Österreich und ich habe mich dann... Für den Ruf nach Österreich empfieden, nicht weil ich Deutschland nicht mag, sondern weil der Ruf in Österreich sehr nah bei Wien war und ich doch sehr gerne in Wien bin und in Wien arbeite und ein Leerstuhl nahe von Wien.

00:04:10: und so bin ich dann in Krems.

00:04:13: gelandet, wobei das in Gräms natürlich sehr interessant auch ist, weil man es dort mit Erwachsenen an Studierenden zu tun hat.

00:04:19: Also unser Durchschnittsstudierender ist thirty-fünf Jahre alt und das ist doch viel älter und die kommen alle aus dem Beruf und haben alle eine Erwartungshaltung.

00:04:30: Das ist natürlich sehr spannend dann auch von den Studierenden und so wurde ich dann quasi zum Professor.

00:04:39: Das ist so mein Werdegang.

00:04:41: Da ist mir viel auch passiert.

00:04:42: Und da habe ich auch gelernt, dass in einer Karriere es viel auf Zufälle ankommt.

00:04:48: Also man muss zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort sein.

00:04:51: Es muss die richtige Stelle.

00:04:53: Deswegen mag ich auch das Wort Karriereplan und nicht so.

00:04:55: Also werden wir zu einem anderen Zeitpunkt andere Menschen über den Weg gelaufen, als ein renommierter Professor damals.

00:05:03: dann wäre ich vielleicht jetzt etwas für sich diplomat geworden und Partnerin einer großen Anwaltskanzlei oder hätte sowohl eine Marketingagentur gekannt, weil meine Eltern hatten eine Marketingagentur und in meiner Familie macht jeder Werbung.

00:05:16: Und ich habe mir das Studium als Werbetextor verdient damals.

00:05:20: Und da hätte ich genauso landen können.

00:05:23: Wenn man sagt, es ist Berufung, das mag sein.

00:05:26: Aber deswegen sage ich auch diesen Spruch Sekuaredeum.

00:05:30: Also man soll immer irgendwie mit dem Wind segeln und man soll also nicht immer so ein seines Tagesziel vor Augen haben, sondern manchmal auch den Wink des Schicksals erkennen.

00:05:42: und dann am Nehmen, aber nicht vergampft sagen, ich will unbedingt dorthin.

00:05:46: Das kann man natürlich auch tun, aber das...

00:05:51: vielleicht ergeben sich dadurch dann gar nicht die richtigen Wege, wenn man so, wenn man so ganz streng nach einem Ziel geht.

00:06:02: Jetzt hast du kurz angesprochen, du hast schon auch ein bisschen Erfahrungen in Kanzleingesammelt, muss ich jetzt kurz nachhaken.

00:06:10: Hast du nie gedacht mal, dass es so nett ist?

00:06:12: Und dann kennst du leider, dass wäre doch vielleicht auch was für mich.

00:06:15: Das bereicht bis heute.

00:06:16: Also ich wäre gerne auch Anwalt geworden.

00:06:19: Nur man kann schwerlich beides sein.

00:06:22: Man kann schon Professor und Anwalt sein, das geht.

00:06:25: Aber das hat sich irgendwie nie ergeben.

00:06:28: Zumal doch ich mich gerne auf eine Hauptsache konzentriere.

00:06:33: Das Multitasking, das geht, das ist gut.

00:06:35: Aber ich glaube doch, man sollte entweder vor allem Anwalt sein oder vor allem Professor, Professorin.

00:06:44: Und jetzt bist du ja der Leiter des Departments in Krems.

00:06:51: Wie sieht da dein Alltag aus und wie sorgst du dafür, dass die Uni rennt, dass immer Studierende nachkommen, dass das Angebot eigentlich attraktiv bleibt?

00:06:59: Also was gehört eigentlich alles zu deinem Job?

00:07:02: Naja, das schöne an Krems ist, dass kein Arbeitstag wieder andere ist.

00:07:06: Also an einem Tag sind Vorlesungen, am anderen Tag, das schreibt man gutachten, am anderen Tag hat man eine Tagung, dann macht man wieder Marketingsitzungen, weil wir natürlich auf einem freien Bildungsmarkt tätig sind.

00:07:17: Das heißt, die LLM-Programme, die wir entwickeln, die müssen ja... Die müssen auch einen Markt haben.

00:07:22: Die müssen an die Frauen den Mann gebracht werden.

00:07:26: Man überlegt sich Market in Konzepten.

00:07:28: Man geht auf Bildungsmessen.

00:07:30: Man macht Kongresse.

00:07:30: Also das heißt, kein Tag ist wie der andere.

00:07:33: Aber es ist viel Planung.

00:07:35: Es ist viel ... Ja, viel Marketing dabei, aber auch ein ganz normaler Uni-Alltag, also Gesetzeskommentare schreiben, Artikel schreiben, also es ist eigentlich von allem ein bisschen was.

00:07:48: Das Schöne ist, dass das keine Routine ist.

00:07:51: Das habe ich an einer grundständigen Uni, das war toll, die Zeit am Irridikum, eine ganz großartige Universität mit einer irrsinnigen fachlichen Breite.

00:07:59: Aber es ist auch, man hält einmal in der Woche seine Pflichtübung, einmal seine Vorlesung und dazwischen bereitet man... ja, schreibt man seine Publikationen und Kommentare.

00:08:09: Und ich muss jetzt, ich finde Bildung ist kein richtiger Markt, weil da steht mehr dahinter.

00:08:15: Aber man muss das, was man tut, weniger verkaufen.

00:08:20: Und in Grems geht es vor allem darum, sich auf einem sehr umkämpften Markt zu behaupten, das bessere Produkt haben, anwendungsorientierte Studien hervorbringen, auch Stakeholdabpflege her.

00:08:33: Also, wenn ich zum Beispiel einen LLM-Programm mache, Bank- und Kapitalmarktrechte, ja, da muss ich auf die ganzen Kongresse gehen.

00:08:40: Da muss ich mit den Banken Kontakt halten.

00:08:43: Da muss ich mit der FM-Aktion halten.

00:08:44: Also, was treibt euch gerade?

00:08:47: Was sind die

00:08:47: Erfordernisse?

00:08:49: Und ich muss Stakeholdabpflege machen.

00:08:50: Und das fällt natürlich... an einer Grundständigen Uni, wo ich, ich schätze die Jugend sehr, aber Studierende, die von achtzehn bis vierundzwanzig Jahre alt sind, da kommt nicht so viel zurück, die wollen die Prüfung schaffen.

00:09:05: Und das ist natürlich auch toll und ich schreibe auch gerne Lehrbücher und so.

00:09:09: Aber mit Erwachsenen und Studierenden, also ich sage ein Beispiel, Ungründungsrecht, also wenn ich mache Ungründungsrecht, naja, und das mache ich für Flughafenmanagerinnen.

00:09:18: Ja, dann wollen die ihre Praxisbeispiele jetzt aus dem Luftfahrtbereich haben und da bereite ich so eine Lehrveranstaltung ganz anders vor und da findet auch ein Wissenstransfer.

00:09:27: Da hat jetzt nicht nur vom Lehrenden zum Studieren, sondern auch vom Studierenden zum Lehrenden, weil mir der Insights gibt.

00:09:33: die ich so nie gehabt hätte und die Studierenden lernen auch voneinander, weil die natürlich als anderen auch altersdivers sind und pauschen divers.

00:09:41: Und das ist schon, also man sagt immer, ja ihr in Krems, ihr macht's ja nur Weiterbildung und das sehe ich immer noch in Weiterbildung.

00:09:49: Das ist die Champions League, ja.

00:09:51: Also das ist, es gibt keine schwierigere Studierendengruppe.

00:09:55: Also insofern finde ich, ist das ein sehr spannender Arbeitsmarkt und ein sehr inspirierendes Arbeitsumfeld.

00:10:03: Wenn wir uns jetzt kurz das Grundstudium anschauen, ich bin ja... Eine kleine Kritikerin vom klassischen US-Studium am Juridikum.

00:10:12: Da ist super, ich hab schon Angst

00:10:14: gehabt.

00:10:14: Ich hab

00:10:14: schon Angst, wenn ich das jetzt anspreche, wie niedrückig es ist.

00:10:18: Ich bin ein Kritiker und ein Fan.

00:10:21: Man sieht immer so schwarz und weiß und hat, wie die Amerikaner sagen, eine Strong Opinion.

00:10:25: Und ich hab eine Strong Opinion in beide Richtungen.

00:10:27: Ich find das grundständige Studium furchtbar und auf anderer Seite find ich's großartig im internationalen Vergleich und möchte's auch nicht missen.

00:10:36: Ja, es kommt darauf an, eben aus welcher Sicht man sieht.

00:10:39: Ich finde es auch super im internationalen Vergleich.

00:10:43: Ja, aber ich meine, mein Zugang ist natürlich, wir arbeiten mit den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten zusammen und mein größter Kritikpunkt ist, du lernst jetzt.

00:10:57: im Fokus auf Rechtsanwält und Rechtsanwältinnen halt nichts in dem Studium, was du dann, oder nichts, das jetzt übertrieben, aber wenig, was du dann wirklich in der Berufsausübung brauchst.

00:11:08: Also die juristische Basis ja, aber wirtschaftlich gesehen fehlt alles.

00:11:13: Also wenn wir jetzt vom klassischen Studium am Juridikum sprechen und selbst in der juristischen Arbeit, also jetzt Schriftseite schreiben und alles, was wir da als Konzi eigentlich am Anfang gleich machen muss, kann man auch nicht.

00:11:27: Und da bin ich doch ein bisschen anderer Meinung.

00:11:30: Man muss sich, also ich sehe immer, ich habe am Anfang gesagt, ich habe mit Gesichter angefangen und habe auch das geschichtliche Studium mit.

00:11:37: Man muss alles historisch sehen.

00:11:40: Woher kommt unser US-Studium eigentlich?

00:11:42: Und wenn man sagt, in Amerika ist alles so toll, da spezialisiert man sich sehr früh und hat auch seine Nachteile.

00:11:48: Aber warum haben wir so ein generalistisches Studium bei uns mit einer Ich würde jetzt nicht sagen Überbetonung, weil da sind die öffentlicher Echtler böse auf mich, aber mit einem Schwerpunkt auf öffentlichem Rennen.

00:12:00: Das war der Count-Tar-Start, wo man gesagt hat, man möchte einen möglichst universell einsetzbaren Beamten ausbilden.

00:12:06: Das Idealbild war, der Count-Tar-Start war ein Start mit einer sehr gut funktionierenden Beamtenschaft.

00:12:14: Das haben wir heute noch.

00:12:16: Es braucht fünf, sechs, sieben, acht Generationen, bis ein System überwunden ist.

00:12:20: Und wenn du heute in den Ministerien gehst, ich meine, alle Ministerialbeamten mögen mir das jetzt verzeihen, man hat irgendwie immer noch das Gefühl, ein bisschen in der Monarie zu sein.

00:12:30: Das meine ich nicht negativ, das meine ich positiv, jetzt ohne Monarist zu sein.

00:12:34: Kann jeder interpretieren.

00:12:35: Wir

00:12:35: haben eine sehr gut ausgebildete Beamtenschaft.

00:12:38: Und das ist zurückzuführen auf ein generalistische Physiostodon.

00:12:42: Warum macht der Staat das?

00:12:43: Damit der Staat gut ausgebildete, universell einsetzbare Beamten.

00:12:49: Und wenn man immer sagt, in Amerika ist das so toll, weil da ist Start des US-Studium um einmal nur drei Jahre, und da macht man das erste Jahr eigentlich die allgemeinen Dinge und spezialisiert sich dann, und man sagt, wer zahlt das dort?

00:13:01: Das zahlt man dort privat.

00:13:03: Und das zahlen dort Großanwaltskanzleien im Sponsorington, die Perspektiven.

00:13:08: Wer zahlt das US-Studium?

00:13:09: Das zahlt die Republik Österreich.

00:13:11: Und ich finde es, und jetzt mögen wir dich dann, das Vertreter der Anwaltskammer, das Verzeihen, etwas vermessen, zu sagen ... Die Republik Österreich, damit der Steuerzahler, ist dazu da, uns Mitarbeiterinnen auszubilden, die möglichst am Tag eins einsetzbar sind.

00:13:27: Und daher dauert ja die aspiranten Zeit und man sagt immer bei uns ja so furchtbar, die konzipienten Zeit, die dauert fünf Jahre, länger als die Studium, die kann das sein, weil wir Generalisten haben und weil die nicht sofort einsetzbar sind.

00:13:43: Und dann kommt die Anwaltei und sagt so und jetzt lernt sie einmal das drei bis also eigentlich drei Jahre bis zur Anwaltsprüfung und dann fünf Jahre bis man Eintragungsweg ist.

00:13:54: Und da lernt man das dann.

00:13:56: Genauso, wie ich glaube ich niemand erwarten könnte, dass der Staat zu hundert Prozent die Lehrlingsausbildung zahlt, ist es vermessen.

00:14:04: Und ich finde, wenn man schon von der Anwaltei sagt, die müssen alles können eine Schriftseize machen, dann würde ich die Anwaltei ein.

00:14:12: zum Beispiel das vierte Jahr eines Ju-Studiums zu finanzieren.

00:14:16: Ja, und ob die Standesvertreter dann dazu bereit sind, aus Kammermitteln das zu finanzieren, das wage ich zu bezweifeln.

00:14:25: Das heißt,

00:14:26: das wäre sehr interessant.

00:14:27: Das

00:14:28: ist einmal eine andere Sichtweise drauf und dieses Generalistenstudium hat schon was für sich, weil du kannst in deinem ganzen Leben sagen, ich habe jetzt M&E gemacht, Es interessiert mich überhaupt nicht mehr, weil das ist mir zu, was ich technografisch, da geht es mir zu viel um Geld und Geld ist nicht alles im Leben.

00:14:46: Ich möchte jetzt ... Familienanwältin werden oder Menschenrechtsanwältin oder Sportsrechtsanwälcher, dann kann man das machen.

00:14:56: Und diese generalistische Versichtweise, die hat schon was.

00:14:59: Aber kann man das wirklich, weil aus der Erfahrung weiß ich, wenn ich jetzt mit einem klassischen M&A-Ler spreche, dass ich so, ich kann nichts anderes.

00:15:08: Ja, sagen wir mal so, wenn ich jetzt auch mit der Küche vergleiche, also man lernt dann mal ordentlich kochen.

00:15:15: Bevor man sich spezialisiert.

00:15:19: In Amerika lernt man vielleicht nur, wie man ein Hamburger Lavaland prät, kann das dafür besonders gut, aber man kann nicht mehr.

00:15:27: Und in Amerika ist es überhaupt so, und wenn man sich das mal genau anschaut, das stimmt ja nicht, dass die Studie um die drei Jahre dauert, man studiert ja davor ein Bachelor aus.

00:15:35: Und da studiert man Politik, Science, History, das heißt für Bachelor studiert man gar nicht just dort.

00:15:41: Das ist nur dieser

00:15:42: J.D.,

00:15:43: Dr.

00:15:43: Juris.

00:15:44: Und dann macht man das erste Jahr allgemeines Zeug, also Vertragsrecht öffentliches Rehung.

00:15:49: Und das ist also sehr basal und geht dann sofort in die Spezialisierung.

00:15:52: Und dann ist der Weg in die Spezialisierung, also wenn man die Spezialisierung wechselt, ist ein großer Akt.

00:15:58: Aber ich kenne genug Leute, die zum Beispiel sagen, ich habe jetzt genug als Anwalt, ich werde Richter ins.

00:16:04: Und derzeit ein Trend, dass viele Ex-Anwälte und Anwältinnen, oder machen Männer genauso wie Frauen, die werden jetzt Richter innen.

00:16:12: Ja, und das ist gut so.

00:16:14: Ich kenne Anwälte, die wechseln in die Aufsicht.

00:16:18: Oder die wechseln überhaupt.

00:16:20: Das Gebiet, das kommt alles vor.

00:16:23: In Amerika ist das möglich, aber es ist weniger.

00:16:26: Und man verbeifelt das vielleicht und jetzt wirklich vielleicht ganz alt verabredet.

00:16:33: Aber ich bin auch ein, ja, die Rechtsgefichte, das Röme für Recht, die Einführung.

00:16:38: Ein Horror.

00:16:39: Ein Horror, ja, aber ... Wenn ich jetzt als Rechtsprofessor zum Beispiel arbeite oder auch als Anwalt, wann kommt man denn zu mir?

00:16:47: Wenn die Judikatur uneinteutig ist, wenn die Lehrmeinung einteutig ist, wenn der Gesetzesdext nichts hergibt, dann wendet die juristischen Methoden an.

00:16:58: Das heißt, ich muss in der Methodenlehre sehr profund sein und die gut anwenden.

00:17:02: Und da gehört viel dazu, ja, dass man im Röhmwiffen recht lernt.

00:17:05: Das sagst du ungern.

00:17:06: und ich glaube auch, dass alle Studien, die sagen, wir lassen das alles weg, Röhmwiff ist recht weg.

00:17:11: und wir fangen gleich an mit Wirkschaftsprivatrecht eins.

00:17:15: Das kann man machen.

00:17:18: Aber ich glaube, dass die Methodenlehre doch... noch immer.

00:17:22: und auch Dinge, die halt klein gefreben werden.

00:17:24: bei uns leider, also Redoregg, also wir haben ein Cremes, kommt uns zum Beispiel regelmäßig, ich meine, nicht lachen, eine Opernsängerin, die die Juristen-Stimm-Training beitbringt, Redoregg.

00:17:35: Und dieses Softskills, das hat man sogar im Juridikum zu wenig.

00:17:38: Aber gut, ich bin jetzt vom Juridikum und spreche daher jetzt pro Juridikum, aber ich habe nichts gegen die WU, eine Tolle ohne mit tollen Leuten.

00:17:48: Aber man hat heute auch wieder, und jetzt komme ich wieder zum Thema Spezialisierung, mehr Wahl.

00:17:52: Also wie ich Anfang der neunziger Jahre, zwei an neunzig war das angefangen zu studieren, da gab es keine Wahlfachkörbe, da gab es gar nichts.

00:18:01: Das hat man einfach durchlaufen.

00:18:04: Und heute kann man sich spezialisieren durch die Wahlfachkörbe.

00:18:07: Ist immerhin etwas.

00:18:08: Und heute kann ich sagen so, ich möchte... etwas machen, wo es mehr Rechtszuhörige gibt, etwas weniger Wirtschaftsrecht und auch Spezialisierungen, z.B.

00:18:16: im Medizinrecht oder in anderen Bereichen, dann kann ich die Wahlfachkörper im Riedekum gut nutzen.

00:18:22: Wenn ich sage, ich will Wirtschaftsjurist, die Wirtschaftsjuristin werden, ist die WU super.

00:18:26: Und was ich so höre, ist die Unikats derzeit ganz toll im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

00:18:32: Also die haben das bargolariert setzend auf zweit.

00:18:35: Zukunftsthemen haben bolle junge ProfessorInnen und ich kann mir da jetzt wirklich, also wo gehe ich hin?

00:18:40: und da habe ich ja jetzt Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts, also eine Spezialisierung, die wir früher nicht hacken.

00:18:49: Also es wird ja besser.

00:18:51: Ja, aber wenn man sich in die Studentensicht versetzt... Die wissen ja nicht einmal, was da jetzt wirklich der konkrete Unterschied ist.

00:19:03: Also, mir ist es ja selber so gegangen.

00:19:05: Und als ich angefangen habe, auf Justus zu studieren, war das VU-Studium sehr neu.

00:19:11: Und da habe ich jetzt nicht so viele tolle Kontakte gehabt.

00:19:15: Und ich habe nur Kontakte zu Wendern, zwei Rechtsanwalten gehabt, die natürlich sehr traditionell vom Juridikum kamen und davon überzeugt waren.

00:19:23: Da haben dann alle gesagt, na, bitte, das Wirtschaftsrecht und die Viro, das ist ja wahnsinnig und absurd und das braucht man nicht.

00:19:30: Ja, ich bin am Juridikum gelandet, war da total unhappy, war nix für mich, aber ich hätte das zum damaligen Zeitpunkt niemals einsetzen können.

00:19:39: und zu dem... Ich bin aus einer Hack gekommen, das heißt, ich habe ein bisschen Wirtschaftsverständnis gehabt.

00:19:45: Aber grundsätzlich kann man sich nicht vorstellen, da hört man dann auch diese großen Namen, also so wie in meinem Fall.

00:19:52: Ich wollte Rechtsanwältin werden und dann hörste ich an, dann gibt es schön Herr und Wolf Thais und Baker und wie sie halt alle heißen.

00:20:00: Aber man weiß ja nicht, was das eigentlich ist, was ist ein Kanzlei, was mache ich da?

00:20:04: und schon gar nicht, was ist ein Wirtschaftskanzlei.

00:20:07: Und dementsprechend finde ich es... Ehe, super, dass es jetzt so viel Auswahl gibt, aber irgendwie ist trotzdem noch das Problem da.

00:20:15: Ja, wobei ich jetzt sagen muss, ich rede immer von den guten alten Zeiten, aber die Zeit war nie besser als heute, weil die junge Generation hat die Wahl.

00:20:28: Und wenn ich mir jetzt anschaue, ein, zweiundzwanzig, zweiundzwanzigjähriger Absolvent, Absolventin, die sind viel abgebrühter als wir noch.

00:20:35: Die haben natürlich durch die Digitalisierung die totale Information, also ich brauche das nur für eine KI eingeben, aber einen Überblick über alle Ausbildungsmöglichkeiten.

00:20:44: Und wir damals, wir hatten das nicht, das gab es im Studienplan, da gab es die UH, da hat die eine Seite das gesagt, die andere das und man hat das glauben können oder nicht, aber man hatte da gar keine Informationen.

00:20:57: sich informieren und mir kommt vor, dass einerseits die jungen Leute heute wesentlich reifer sind als wir.

00:21:03: Also wenn ich mir die Lebensläufe eines Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zerren, Zer.

00:21:25: Andererseits, durch diese Fnelllebigkeit fehlen wieder Basisfähigkeiten.

00:21:29: Ja, also die wir vielleicht eher hatten, weil ich konnte nichts auf KI eingeben und man hat alles in der Bibliothek gesucht.

00:21:36: Man hatte, wenn man was gefreben hat, zehn Bücher vor sich lesen gehabt und hat es dann handschriftlich gefreben und dann runtergedippt.

00:21:43: Also das war eine ganz andere Art des Arbeitens.

00:21:45: Der Fokus war vielleicht ein anderer und so hat jede Generation ihre Vor- und Nachteile.

00:21:50: Aber ich glaube, wenn ich es jetzt mit damals vergleiche, die Information.

00:21:55: Das war niemals besser als heute.

00:21:57: Und die junge Generation nutzt es ja auch.

00:21:59: Das finde ich so faszinierend.

00:22:02: Und die, die, die, die Taktiken, wie man eine Karriere macht als Juristin, als Jurist, als Anwältin, die waren, sind wahrscheinlich heute nicht anders als früher.

00:22:11: Also man spezialisiert sich früher, geht eine Spezialkanzlei, dann viele gehen von einer Spezialkanzlei an die nächste und nehmen sich da das Wissen mit und machen sich dann selbstständig.

00:22:21: Manche dienen sich da auf bis, bis zur Partnerin, bis zum Partner einer großen Kanzlei.

00:22:26: Also das sind die, die Karrierewege sind durchaus unterfriedlich und das wird heute.

00:22:31: vielleicht kommt mir vor, dass man heute eher Gründungsfreude ist.

00:22:38: Ich habe jetzt viele Ex-Studentinnen von mir, die waren halt bei einem Anwalt.

00:22:44: Bei einem Anwalt sind jetzt Anfang dreißig.

00:22:47: Gründen

00:22:47: einfach.

00:22:48: Was schickst du da zu mir?

00:22:49: Weil wir haben jetzt den Gründerkurs gelauncht.

00:22:52: Also perfekt.

00:22:52: Ich war jetzt auf etlichen Kanzlei-Eröffnungen und denke mir, die hat vor fünf Jahren noch bei mir studiert in der Pflichtübung oder vor sechs Jahren und die gründet jetzt eine eigene Kanzlei.

00:23:02: Und jetzt muss ich sagen, mit dreißig war ich verglichen dazu, also vom Reifegrad hier ein Teenager.

00:23:08: Also ich hätte mich mit dreißig nie getraut, so sagen, ich gründ jetzt eine Kanzlei und die Jungen, die tun einfach.

00:23:13: Also der Unternehmergeist und dieses Obriket, also vielleicht dieses, was ich gesagt habe, das Jufturt im Kondoster K&K Monarchie, also dass man da mal mit großer Ehrfucht an die Anwälte und da muss man froh sein einen Job zu bekommen.

00:23:27: Und das ist heute anders.

00:23:28: Wir haben geburtenfächere Jahrgänge.

00:23:31: Man hat, wenn man eine Konzipientin anstelle ausfreibt, nicht achtzig Bewerbungen so wie früher, sondern wahrscheinlich mal einen Bruchteil davon.

00:23:41: Und man muss schauen, dass man die guten Mitarbeiterinnen hält.

00:23:45: Und man kann sie nicht treten, bis sie ausgebrannt sind, weil sonst sind die längst weg.

00:23:49: Und insofern, glaube ich, sind die Zeiten besser als früher.

00:23:55: Und das... stärkt das Selbstbewusstsein, stärkt den Unternehmergeist und deswegen haben wir sehr viele, knapp über dreißigjährige, die sofort ihre Kanzlerin träumen.

00:24:05: Muss

00:24:05: ich aber auch sagen, allein der Unternehmergeist ist es oft dann nicht, sondern auch der Leidensdruck, sagen wir mal so.

00:24:13: Also das spielt auch eine gravierende Rolle.

00:24:17: Aber kurz noch mal zurück zur Grundausbildung, quasi, an mir rede kommen.

00:24:22: Du sagst jetzt... Das wirtschaftliche Verständnis, das wäre jetzt zum Beispiel eher da rechts um als Kammer zuzuschreiben, dass die sich da ein bisschen darum kümmern, finde ich eigentlich sehr interessant und gut.

00:24:33: Aber dann haben wir abgesehen vom wirtschaftlichen noch das Thema KI, was jetzt groß wird.

00:24:38: Ich stelle doch grundsätzlich die Frage, ob das Steuerzahler dazu da ist, die Mitarbeiterinnen-Ausbildung der Anwälte zu finanzieren.

00:24:45: Oder ob er dazu da ist, mündige, generalistisch gebildete, weil das ist ein Wert.

00:24:51: Also ich weiß nicht, wie du das hältst, aber ich gehe, wenn ich mich irgendwas habe, gehe ich gerne zu meiner, die Stownsäcke übrigens, zu meiner allgemeinen Ärztin, also zur praktischen Ärztin.

00:25:01: Warum?

00:25:01: Die hat den totalen Überblick.

00:25:03: Die sieht mich als Ganzen mengen.

00:25:06: Während, wenn ich gleich zum Spezialisten gehe, dann sieht er vielleicht nur den Magen oder das Herz oder sonst etwas.

00:25:13: Und dieser generalistische Ansatz, der hat was.

00:25:16: Und das ist ein Wert, glaube ich, den man nicht aufgeben sollte.

00:25:19: Und ich glaube, das Problem ist, ein New Studium halt halt nur mal vier Jahre und ich kann nicht alles hineinbringen.

00:25:25: Ich kann jetzt nicht totale Spezialisten, die alles können.

00:25:29: Und da muss man einen Kompromiss finden.

00:25:31: Ich bitte, ich sage nicht keine Praxis im Studium und Gottes Wille.

00:25:34: unelebt von der Anwendungsorientierung und das ist etwas ganz Wichtiges.

00:25:39: Nur, dann muss ich Werpunkte setzen.

00:25:41: Also ich kann jetzt nicht im Verwaltungsrecht gut ausgebildet sein, im Zivilverfahren, im Wirtschaftsstrafrecht, im KI-Recht.

00:25:49: Das

00:25:49: geht nicht mal unbedingt im KI-Recht, sondern einfach in der Anwendung.

00:25:54: Es ist jetzt Fakt, dass es die KI gibt.

00:25:56: Es gibt wahnsinnig viele Tools, die ja aus der Rechtsbranche oder von Verlag erstellt werden.

00:26:03: Und dann müssen die Leute ja auch überhaupt richtig damit umgehen können, damit sie ja dann eben zum Beispiel nicht falsch zitieren und so weiter.

00:26:11: Und das findet ja auch nicht statt, oder?

00:26:13: Das ist ja kein Teil vom Lehrplan aktuell.

00:26:15: Nicht nur das.

00:26:16: Also ich finde, die KI ist eine unglaubliche Gefahr.

00:26:20: Und sie ist eine unglaubliche Gefahr.

00:26:22: Ja.

00:26:22: Beides.

00:26:23: Also es ist eine unglaubliche Chance, weil wir einfach Dinge recherchieren konnten, die konnten wir früher nicht.

00:26:29: Und ich sehe das ja selber als Autor, wenn ich zum Beispiel meinen Kommentar aktualisiere.

00:26:34: Also vor mir sind vierhundertzeiten Aktualisierung GmbH-Kommentare.

00:26:38: Ich war ja im Sommer gehabt.

00:26:40: Ich mache zu achtzig Prozent Routine-Tätigkeiten, Zitate nachfangen.

00:26:45: Also Dinge, die eine Maschine genauso könnte und bin zu zwanzig Prozent kreativ.

00:26:49: Und wenn mir jetzt die KI das abnimmt, die Routine arbeiten, dann kann ich zu hundert Prozent kreativ sein.

00:26:55: Also das boostet mich unglaublich.

00:26:58: Gleichzeitig sehe ich eine Gefahr, dass die KI Kompetenz ersetzen soll.

00:27:02: Und das tut sie nicht.

00:27:04: Und das kann sie auch nicht leisten.

00:27:05: Weil wann kann ich eine KI verwenden?

00:27:08: weil ich ein Grundverständnis habe, weil ich muss, und das ist die Aufgabe der Anwältinnen, dass sie das validieren, was die KI ausbuckt.

00:27:15: Und wenn ich jetzt nicht hunderte Fälle gemacht habe, hunderte Male Gerichtsverfahren tut, dann kann ich das nicht validieren.

00:27:22: In der Bibel steht ein schöner Satz, der sagt, wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Kube.

00:27:27: Das heißt, wenn jemand keine Erfahrung hat und eine KI die Fehler macht, Wenn der sich von der KI führen lässt, dann ist das mit ziemlicher Sicherheit ein Haftungsfall.

00:27:37: Und ich glaube, die KI ist ein tolles, recherche Instrument und auch ein Ideengeber für Leute mit Erfahrung, aber es sollte niemals Kompetenz ersetzen.

00:27:47: Ja, letzte Woche in einem großen Unternehmern einen Vortrag kalten über den Sorgfalsmastab für Aufsichtsräte und Vorstände.

00:27:55: Und da war die Frage, dürfen wir KI einsetzen?

00:27:58: Und meine Antwort war, ihr müsst das KI einsetzen, weil ich stelle dir in der Business Control alle Informationen, die vernünftigerweise verfügbar sind.

00:28:05: Und wenn ein KI das besser und schneller beurteilen kann, muss man die KI einsetzen.

00:28:10: Aber ihr müsst das validieren.

00:28:12: Und da muss ich eigentlich mehr wissen als bisher.

00:28:15: Und das Ergebnis, das KI validieren können, das kann ich wieder nur mit viel Fachwissen und viel Erfahrung.

00:28:22: Das heißt, wenn ich jetzt vielleicht ... Du bist wie ein Alten und er möchte ja über die Jugend krimpft.

00:28:27: Aber wenn ich vom achtzehnten Lebensjahr an in Wien mit dem TBS nur herumkomme, dann weiß ich, mit Drei-Sig noch nicht, wo Otterkring ist, wenn ich nie nach Otterkring fahre.

00:28:40: Das heißt, ein TBS kann man einsetzen, man sollt's aber hin und wieder... abfalten, dass man sein Gespür nicht verliert.

00:28:47: Genauso muss man hin und wieder in Kommentare schauen, in Original-Urteller, wenn ich immer nur die Frage auf einen FAT-Bott eingebe oder in einen LLM-Modell und da die Lösung kriege, wie entwicke ich denn das Gespür, den Orientierung sind und das meine ich unter KI-Kompetenz.

00:29:05: Also das stimme ich zu, aber die Realität ist also, dass die Studenten trotzdem alle KI verwenden.

00:29:14: ist es ja auch schwierig, dieses Thema einfach zu ignorieren.

00:29:17: Von Uni Seite.

00:29:18: Also, ich habe immer gesagt, nein, ihr müsst das lernen, weil ihr sollt ihr selber beurteilen können, was rechtlich in Ordnung ist und was nicht.

00:29:25: Also ihr sollt ihr selber das alles lernen und euch nicht auf die KI verlassen.

00:29:29: Problem ist aber, in Wahrheit werden alle Studenten KI verwenden, soweit wie es nur geht.

00:29:35: Und daher ja meine Frage, ist es dann nicht sinnvoll, wenn sich die Uni überlegt, wie... kommunizieren wir mit den Studenten, dass sie sich eben nicht darauf verlassen.

00:29:45: Also genau das, was du gesagt hast, dass man dafür sorgt, dass sie tatsächlich noch selbst irgendwie was lernen und das validieren können, was da rauskommt.

00:29:53: Weil ich glaube, dass natürlich wünschen wir uns das, dass die Studenten das alles selbst erarbeiten.

00:29:58: Aber der Fakt ist, dass sie wahrscheinlich wahnsinnig viel mit Karriere ausarbeiten.

00:30:04: Damit als Uni zu ignorieren, sagen wir, wir ignorieren die KI jetzt weg und wir befassen uns nicht mit dem Thema, also darum geht es mir.

00:30:13: Es geht jetzt gar nicht darum, dass man als Uni sagt, okay, wir lernen jetzt alle gängigen KI-Modelle und wie promptet ihr da am besten und was ist ich?

00:30:22: Sondern einfach generell dieses Thema.

00:30:25: akzeptieren, dass es da ist und einen richtigen Umgang finden.

00:30:28: Also das ist auch ein bisschen mein...

00:30:31: Da passiert wahnsinnig viel.

00:30:32: Also ich weiß, die UniCo, das ist so die Rektorinnenkonferenz.

00:30:36: Alle Rektorinnen, auch die Fachrektorinnen dann für Digitalisierung, für Leere zusammenkommen.

00:30:41: Die überlegen sich da gerade sehr viel, wie man auch das Prüfungswesen... revolutioniert, dass man hier die Kompetenzen besser abbildet, aber das ist in der Tat schwierig.

00:30:50: Das ist meine Befürchtung.

00:30:52: Ich war vor einiger Zeit ein Freund von mir.

00:30:56: Rechts an Wald-Lamsten macht dahin und wieder Vorträge und der hat da einen Professor, einen Berkeley-Professor eingeladen.

00:31:02: Das war ein Hirnvorscher.

00:31:04: Und der hat uns gezeigt, MRD-Scans von AXI-Fahrern aus New York.

00:31:08: Und in New York AXI-Fahrern, also wie man sich vorstellen kann, ist sehr herausfordernd.

00:31:12: Und wenn man da gelernt hat in den Achtziger, Neunziger Jahren, also war das Orientierungszentrum im Hirn achtmal größer.

00:31:20: Und in meiner Generation, jetzt etwas danach aus Sichten von... Das TPS gibt's seit ich von von zwanzig bin und mit dreißig hatte ich mein erstes TPS.

00:31:29: Bei meiner Generation ist das Orientierungszentrum normal.

00:31:32: Und du kannst ausrechnen, wie es bei der jungen Generation ausschaut, das ist deutlich geschumpft.

00:31:37: Und ich glaube, dass ein erfahrener Jurist, eine erfahrener Juristin eben durch die Aktenarbeit, durch die Arbeit mit Papier, dass da gewisse Gehirnwindungen sind, die sich aber ausbilden müssen, um das validieren zu können.

00:31:48: Und ich glaube, da habe ich noch keinen und werden jetzt die ganze junge Generation halt aufwächst und diese Gehirnwindungen sich anders ausbilden, weiß man nicht wie die in dann mit vierzig, fünfzig.

00:32:01: wohin das führt.

00:32:02: Vielleicht haben die ganz andere Fähigkeiten dann, von denen wir nur dreimal keinen an, aber das menschliche Gehirn ist unglaublich, wie nennt man das Neuroplastizidät.

00:32:11: Und das glaubt man gar nicht, wie man lernt und wie man die Dinge aufnimmt, was das auch spielt sich in den Zellen wieder.

00:32:21: Und was das auslösen wird, wir sind da ganz am Anfang.

00:32:24: Das gibt's jetzt seit zwei, drei Jahren diese Technik.

00:32:28: Und ich lerne da selber gerade.

00:32:31: Erst alle Möglichkeiten nutzen, aber da muss natürlich die Ausbildung korrekt werden.

00:32:37: Und da kann man natürlich sagen, back to the roots, wir machen jetzt alles nur mit Büchern und verbieten da.

00:32:42: Also mit den US-amerikanischen Elite-Fullen.

00:32:45: Man hört, wo die Kinder da ganzen Digital-Giganten hingehen.

00:32:48: Da ist Handyverbot bis Vierzehn und alles.

00:32:51: Und das werden sie aus einem wohlüberlegten Grund machen, während das Fußvolk so schön mit iPad und Dings spielen soll und da die digitalen Kompetenzen erlernen soll.

00:33:02: Also das ist jetzt nicht verschwörungstheoretiv gemeint.

00:33:05: Das ist schon etwas, was man beobachten kann.

00:33:08: Und ich denke, dass man sagt, die Digitalisierung löst uns alle Probleme, glaube ich, nicht.

00:33:14: Aber mein Sieh ist da, sie ist alternativ los.

00:33:17: Und man muss halt schauen, wie die Ausbildungen drauf reagieren.

00:33:22: Auch bei den Anwälten höre ich, also die Entlohnungssysteme werden jetzt in Frage gestellt.

00:33:26: Man sagt, ich recherchiere jetzt eine Stunde.

00:33:29: Na ja, da habe ich früher mehrere Tage recherchiert.

00:33:32: Die Recherche geht jetzt in ein paar Sekunden und dann muss ich das zusammenfassen und palitieren.

00:33:37: Aber das ist trotzdem eine große Leistung und wir rechn ich das ab.

00:33:41: Ja, aber... Das ist

00:33:42: ein großes Thema.

00:33:43: Also man muss auch im... Es ist historisch auch fast gehen, ja?

00:33:48: Spezialisierungen in Amerika, wo wir vorher gesprochen haben, das passiert halt viel eher, weil es halt viel eher maktoorientiert ist.

00:33:54: Also die hatten ihnen kaum keine Beamten.

00:33:56: Da hat die, hat man so frei nach Adam Smith seine expandierende Wirtschaft und daher orientiert sich die Anwalt der Einachten in Bedürfnissen der Wirtschaft.

00:34:03: Und da habe ich dort Spezialisierungen, ja M&E, IT, vielleicht ein bisschen Human Rights, Labor Law und das relativ früh.

00:34:14: Und daher haben die nicht so einen Obrighatsstaat, den wir hatten.

00:34:18: Und das hat dann auch Vor- und Nachteile.

00:34:20: Deswegen ist das Studium da noch einiges teurer.

00:34:23: Aber da erwartet sich der Staat ganz andere Dinge.

00:34:26: In Deutschland haben wir wieder ein Misssystem, wo wir die Fachanwalt innen haben.

00:34:31: Da hast du Fachanwalt für Steuerrecht, IT-Rechts sogar, Arbeitsrecht usw.

00:34:37: Und da muss ich aber schon eine Weiterbildungsverpflichtung, also das ist wieder ein Spezialisierungssystem, aber ein staatlich octroiertes.

00:34:45: Und wir haben in Österreich eigentlich große Freiheit.

00:34:47: Wir haben ein Studium, das uns der Steuerzahl erzahlt.

00:34:50: Das darf man nicht vergessen.

00:34:51: in Amerika, gehst du mit einer Hypothek von hundert, zweihunderttausend Dollar mindestens.

00:34:56: Das muss man mal als gut verdienender Anwalt nicht so langsam verdienen.

00:35:02: Aber es ist nicht jeder ein gut verdienender Anwalt.

00:35:06: Und die Qualitätsunterfülle sind enorm in den USA.

00:35:10: Ich war der Einwalt an der Ostküste an einer guten Uni.

00:35:12: Da war die Allgemeinbildung der Studierenden besser als bei uns.

00:35:15: Unfassbar.

00:35:16: dann war ich einmal im Bible-Belt an einer Universität in Jutta und da muss ich den Studierenden zeigen, wo Europa auf der Weltkarte ist.

00:35:25: Und ja, wir haben in Deutschland Autos so ungefähr.

00:35:28: Also die Qualitätsunterfriede und das waren auch eine Loskultur.

00:35:32: Und bei uns ist es eigentlich ziemlich ... Natürlich gibt es andere Fährpunkte, aber eigentlich ziemlich würft, ob du in Graz, Wien oder Innsbruck öfter dirst, weil wir deine gleiche, beiebene Qualität haben.

00:35:44: Das sind alles Systeme, die man immer vergleicht und da ist es toll und da ist es toller, aber das ist schwer zu vergleichen und alles historisch zu sehen.

00:35:54: Einmal möchte ich jetzt noch auf das Thema zurückkommen, dann lasse ich dich damit in Ruhe mit der Birdschaftlichkeit.

00:36:02: Sag, warum?

00:36:03: kommen die österreichischen Steuerzahler dazu, die Ausbildung für die Kanzlei, sozusagen, zu übernehmen.

00:36:11: Also, da ist man jetzt doch noch was dazu eingefallen.

00:36:14: Na ja, aber wir brauchen ja auch für die aufrechte Wirtschaft, brauchen ja eben Leute, die viel arbeiten und was verdienen, damit das System aufrecht ist.

00:36:22: Und wie gesagt, ich finde die Idee interessant mit der Finanzierung des vierten Studienjahres oder so.

00:36:28: Also, das finde ich wirklich sehr interessant und cool.

00:36:30: Aber ... Wenn wir jetzt wirklich realistisch bleiben und wenn ein Student oder eine Studentin nach dem Studium soll ja im Endeffekt doch bereit sein zu arbeiten, oder?

00:36:45: Und wenn wir jetzt, wenn wir es jetzt runterbrechen auf die persönliche Ebene, man macht da ja schon sehr viel während dem Studium.

00:36:53: Das ist ja eh alles anstrengend.

00:36:55: Und dann... wieder als Simtotswerk von links irgendwo zu beginnen und das passiert ja jetzt nicht nur in der Anwaltskanzlei, da weiß ich es halt am besten und das ist am schlimmsten, glaube ich, aber das passiert ja auch, wenn ich jetzt in ein Unternehmen gehe.

00:37:08: Dann bin ich ja trotzdem, ich habe ja diese Praxiserfahrung, das habe ich alles nicht.

00:37:11: und wäre es nicht trotzdem sinnvoll, wenn es schon ein bisschen was im Studium gäbe.

00:37:17: Natürlich, natürlich, das haben... Jetzt mach ich doch den Vergleich.

00:37:21: Die externen Schlips, das hat man in Amerika.

00:37:23: Da haben uns Universitäten die Fachhochschulen was voraus.

00:37:27: Da muss man ein halbes, ein ganzes Semester, irgendwo ein Praktikum machen.

00:37:33: Das ist ja auch gut, wenn man das integriert.

00:37:36: Nur, ich glaub, ist immer die Frage, was staatlicherseits geleistet wird.

00:37:40: Wir sagen immer, das muss vom Start kommen, aber ich glaub... Das muss von den Personen selber kommen.

00:37:44: Aber das heißt, dir geht es rein um die Finanzierung von dem jetzt eigentlich?

00:37:48: Ja, aber

00:37:48: jetzt muss das Dat finanzieren und ich denke mir, es gibt so viele unterfiedliche Interessen.

00:37:53: Ja.

00:37:53: Und ich würde auch, das ist vielleicht auch ein Tipp jetzt für ganz junge Leute, verlasse euch nicht auf ein Studium.

00:37:59: Ja.

00:38:00: Macht's ein Generalistenstudium.

00:38:02: WU Juridikum.

00:38:05: Was immer.

00:38:06: Ja.

00:38:07: Und macht's irgendetwas, was euer Herz liegt.

00:38:09: Ja, also studiert Sport.

00:38:12: studiert Philosophie, studiert Kunst und verbindet das.

00:38:17: Aber ich habe da Viktor Frankl gesagt immer man muss, das ist was man immer zitiert, von Viktor Frankl, dass man einen Sinn in dem Sinn sehen muss, was man tut.

00:38:28: Und wenn ich jetzt sage, ich will just studieren, um viel Geld zu verdienen, dann ist das ein Sinn, der vielleicht oft dann in Depression und Bärenort und sonst was endet, sobald man draufkommt, das Geld im Leben nicht alles ist.

00:38:40: Daher, wenn man zum Beispiel befreundet, von mir hat sich, wir haben vorher darüber gesprochen, die ist eine Sportbegeisterte und macht jetzt Sportrecht.

00:38:48: Christina war eh schon im Podcast.

00:38:51: Oder Leute, die die Umweltaktivisten sind, machen Umweltrecht, dann gibt es Leute, die in allen Bereichen oder Freunde, die haben Kunst studiert und Kunst und Justen, die sind jetzt Museumsdirektorinnen und können sich um den internationalen Kunst haben.

00:39:09: Aber zu sagen, ich will Geld verdienen, ist allein und deswegen sage ich, magts im Studium möglichst viel, wo euer Herz dran hängt und versuchts das vielleicht, wenn ihr sagt, ihr wollt unbedingt Juristinnen und Juristen werden.

00:39:20: Versuchst das zu verbinden?

00:39:22: Oder auch ein Kollege von mir, der hat Jus studiert und der liebt Japan aus irgendeinem Grund.

00:39:28: Der hat Japanisch studiert.

00:39:31: Jetzt arbeitet der als Jurist, der hier in Wien die japanischen Kunden betreut.

00:39:35: Der fliegt alle zwei Wochen nach Tokyo, sprich japanisch und geht auf.

00:39:41: Das heißt, man sollte und deswegen, der Martin Luther hat einmal gesagt, ein Jurist, der nicht mehr ist als ein Jurist, ist ein armen Ding.

00:39:49: Ja, und das stimmt.

00:39:51: Man braucht irgendwie noch einen Horizont und kann das dann gut verbinden.

00:39:54: Und dann kann man als Jurist den Jurist.

00:39:57: Deswegen würde ich auch nicht so Karriere, Weg und Vorschläge, auch wenn man mal selbstständig wird.

00:40:03: Das ist sehr individuell die Wege.

00:40:06: Deswegen habe ich auch anfangs gesagt, man soll nicht so eine fixe Idee haben, sondern man soll schon Werte haben, Vorstellungen.

00:40:13: Wofür gehe ich auch?

00:40:15: Was kann ich auf gar keinen Fall machen?

00:40:18: In meinem Fall ist es zum Beispiel Strafrecht.

00:40:20: Ich habe nichts gegen Strafrecht und Gottes Willen.

00:40:23: Aber dass man Leute ins Gefängnis sperrt und allein die ... Das war mir immer so.

00:40:28: gefängnis, ja oder nein?

00:40:29: Das war mir immer

00:40:30: moralisch.

00:40:32: Ganz normal moralisch.

00:40:33: Ich habe irgendeine Abneigung gegen Strafrecht.

00:40:36: Im Sinn von... Aber es gibt Leute, die interessiert das total.

00:40:40: Das heißt, das kann man natürlich haben.

00:40:43: Das Familienrecht hat mir an interessiert.

00:40:46: Dafür wäre ich nie gebrannt.

00:40:49: So was sollte man schon haben, zu wissen, was man nicht will.

00:40:51: Aber man sollte seine Werte haben und sagen, was will ich ungefähr machen?

00:40:55: Wo liegen meine Interessen im Leben?

00:40:57: Wofür schlägt mein Herz?

00:40:58: Und das kann man dann mit einem Youthstudium.

00:41:01: super verbinden, aber auch mit einem Wirtschaftsstudium, also mit was immer.

00:41:05: Ich glaube immer, man sollte etwas Spezielles studieren, was einen insbesondere interessiert und dann just als Generalistenstudium.

00:41:12: Das heißt, die Spezialisierung, man sucht es immer im Juststudium und ich frage mich, warum eigentlich?

00:41:18: Warum studiert ihr nicht Sport, Japanisch, Kunst?

00:41:23: Ja.

00:41:23: Ja, International Relations.

00:41:24: Das macht aber keine gute Werbung für deine Studie.

00:41:28: Na, bei meinen Studien ist es so.

00:41:30: Das ist

00:41:30: was anderes.

00:41:31: Ja, das ist nichts anderes.

00:41:33: Sondern was LLM-Studien in Österreich sind, ist einfach eine Spezialisierung nachholen.

00:41:40: Im Sinn, wenn ich jetzt zum Beispiel lerne bei uns, was weiß ich, Corporate Law M&E, dann weiß man, dann kann es.

00:41:45: leider dauert es mehrere Jahre, bis man da klientensicher wird.

00:41:48: Und man fährt durch eine Spezialisierung, dass man schneller klientensicher ist.

00:41:53: Und ein LLM-Programm ist in Österreich relativ günstig.

00:41:57: Wenn ich jetzt nach Amerika schaue oder nach England, da kostet das fünf bis sieben Fache.

00:42:04: Und da sieht man es auch ein ganz anderer.

00:42:05: Also bei uns ist es eher mal spezialisiert sich, um es hier in der Arbeit zu brauchen.

00:42:10: Und das Netzwerk, das man da kriegt, ist wichtig, aber jetzt nicht primär.

00:42:14: Und wenn ich jetzt ein Jahr nach England gehe oder irgendwo in Oxbrick so, dass man einen LLM macht, dann ist damit sehr viel prästisch verbunden.

00:42:22: Aber die Anwendbarkeit jetzt im Kanzleialltag ist endenwollend.

00:42:25: Das Netzwerk ist international.

00:42:27: Das braucht jetzt hier in Wien vielleicht nicht.

00:42:29: Also meinen Australischen und meinen Brasilianischen und US-amerikanischen Kollegen auch vielleicht.

00:42:35: Aber ich kriege halt einen globalen View, sichtweise, die hier... bei uns, bei einem LLM-Programm, in der Form nie bekommen hätte.

00:42:45: Das ist immer die Frage, was man will.

00:42:47: Und die LLM-Programme in Amerika, die internationalen, die sind teilweise sehr basal.

00:42:53: Das ist jetzt nicht die tolle Spezialisierung, aber man lernt ein anderes Rechtssystem kennen, ist auch eine Form.

00:43:00: Und das ist aber immer eine Frage, in welcher Lebensphase ich bin.

00:43:06: Wann ist denn der richtige Zeitpunkt sich zu spezialisieren, deiner Meinung nach?

00:43:11: Dann, wenn es einem danach ist.

00:43:12: Dann, wenn man es braucht.

00:43:14: Wenn man meint, der Harare, das ist dieser israelische Zukunftsforster, der hat gesagt, aus der Halbwärtszeit des Wissens wird immer geringer.

00:43:22: Das ist klar.

00:43:23: Und meine Oma, die leider fast doof ist, fast hundert Jahre vor einigen Jahren, hat immer gesagt, du hast ja längst ausgelernt.

00:43:30: Mit dem Studium hast du ja mit fünfundzwanzig ausgelernt.

00:43:33: Und das, soll ich sagen, das gibt es heute nicht mehr.

00:43:36: Und der Harare hat gesagt, wir verbringen bisher Achtzig Prozent unserer Lebensbildungszeit in Ausbildung und zwanzig Prozent in Weiterbildung.

00:43:47: Und bis ins Jahr zwei Fünfzig wird sich das umdrehen, weil wir zwanzig, dreißig Prozent in der Ausbildung verbringen.

00:43:53: und man wird im Laufe seines Lebens alle paar Jahre einmal für ein paar Monate sich ausklingen und entweder was neues lernen, weil eine neue Technik gekommen ist, ohne die ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann, das wäre jetzt zum Beispiel AI.

00:44:07: Oder ich lerne um.

00:44:09: weil ich überflüssig geworden bin, weil es mein Berufsbild so nicht mehr gibt.

00:44:13: Deswegen glaube ich, es ist immer dann Zeit, sich zu spezialisieren, sich weiterzubilden, wenn man eine Kurve im Lebenslagen will und sagen will, ich will das nicht mehr weitermachen.

00:44:24: Oder wenn mich die Entwicklung so überrollt hat, dass ich

00:44:28: sage.

00:44:28: Und für mich alle drei Monate.

00:44:30: Mit

00:44:31: der Entwicklung.

00:44:32: Nein, der Harare ist auch optimistisch.

00:44:37: Einen halb bis drei Jahre werden wir uns für drei Monate ausklinken.

00:44:42: Und an einer möglichst qualitätsgesicherten Städte idealerweise machen, dass die Universitäten und als staatliche Universität unterspürt sich das natürlich sehr, dass man dann alle paar Jahre und... dass der erwachsene Votodierende was normales ist.

00:44:58: Wir haben nie ausgelernt.

00:44:59: Das ist ja gut, weil ich glaube, man muss sich weiterentwickeln.

00:45:05: Auf jeden Fall.

00:45:06: Auf der Universität, wir haben einen Departement für Demenzforschung.

00:45:12: Unschamant das klingt, aber die sage eigentlich ziemlich eindeutig.

00:45:16: Wenn man immer das macht, was man bisher gemacht hat, wenn auch auf einem hohen Niveau, dann ist das Demenz fördernd.

00:45:21: Man muss das Hirn dauernd neu herausfordern.

00:45:24: Und insofern sind unsere Zeiten ja eigentlich sehr demenzpräventiv, weil wir dauernd irgendwelche anderen Dinge haben dauernd umlernen müssen.

00:45:33: Und insofern glaube ich ist dieses lebenslange Lernen Etwas spezialisiert sich nicht einmal im Leben, das ist auch so, jetzt mache ich noch den LLM oder den MBE oder whatever, oder den BLG, das wird mehrere Male im Leben passieren.

00:45:49: Und es gibt auch Initiativen, die ich als staatliche Uni auch unterstütze.

00:45:53: Da man sagt, man soll den akademischen Grad nur behalten können, wenn man sich weiterbildet.

00:45:59: Weil was ist eine US-Ausbildung, was ist eine Medizinausbildung noch wert, wenn ich die Apparatur nicht mehr bedienen kann?

00:46:09: Das sagen uns die Weiterbildungsforschein.

00:46:11: Gut, jetzt werden wir jetzt nicht dein Magisterium aberkennen, wenn du nicht oder ...

00:46:17: Ich hab's eh nicht fertig gemacht.

00:46:18: Oder

00:46:18: mein Doktor hat aberkennen, wenn ich mich nicht.

00:46:21: Aber das ist schon, das kennen ja viele.

00:46:24: In Deutschland verliert man den Fachanwalt, wenn man nicht ehrlich eine Weiterbildung macht.

00:46:28: Man verliert ja auch gewisse Berufsberechtigungen.

00:46:32: Wenn man sich nicht weiterbildet, was ist?

00:46:33: Was ist ein News-Abschluss aus dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Jahr, das ist von dem Ich glaube, die stellt sich die Frage nicht zu entweder oder.

00:46:57: Welches Angebot gibt es bei euch in Krems?

00:47:01: Und wie kommen diese Lehrgänge überhaupt zustande?

00:47:05: Wir sind eigentlich eine besondere Uni, andererseits wieder nicht besonders.

00:47:09: Wir sind eine ganz normale staatliche Universität.

00:47:14: Wir haben Bachelorprogramme, allerdings weniger als grundständige Unis.

00:47:18: Wir haben wettliche Masterprogramme, aber haben den starken Fokus auf die Post-Chatred.

00:47:23: Bildung, also LLM-Programme, MBL-Programme.

00:47:26: Und das Besondere ist, dass das normalerweise ausgegliedert ist aus den Universitäten.

00:47:30: Also meistens ist das irgendeine GmbH, die an der Universität angelehnt ist.

00:47:35: Und bei uns in Kremse ist es so, dass das unsere Haupt tätigkeit ist.

00:47:38: Also wir sind ein Non-Profit-Organisation, die staatlich Qualitätsgesichert solche Programme anbietet.

00:47:44: Und das ist eher die Ausnahme, muss man sagen, international.

00:47:47: Also normalerweise machen das Privatuniversitäten oder ausgegliederte Gesellschaften aus den Universitäten.

00:47:55: Und wir machen das eben hauptberuflich.

00:47:59: Und wie viele Lehrgänge habt ihr aktuell?

00:48:03: Und was sind da die Beispiele?

00:48:06: Also wir haben am Department etwa zwei Befilerprogramme.

00:48:10: Die sind allerdings sehr speziell.

00:48:11: Also das sind Arbeits- und Personalrecht und Steuerrecht.

00:48:16: Dann haben wir einige Masterprogramme, zum Beispiel International Relations.

00:48:20: Und dann haben wir viele, viele LLM-Programme.

00:48:22: Also das geht von Bank- und Kapitalmarktrecht, Versicherungsrecht, internationales Wirtschaftsrecht, internationales Arbeitsrecht.

00:48:32: Also da haben wir insgesamt, hab ich nie gezählt, so zehn, zwölf LLM-Programme.

00:48:38: Und das ist eigentlich unsere Hauptaufgabe.

00:48:42: Und dann haben wir natürlich auch einige Kurzprogramme, so Microcontents, wie aufsichtsratsrecht zum Beispiel, oder Risikomanagement für den Versicherungsbereich.

00:48:51: Also das, was du eigentlich vorstattest, ist sehr anwendungsorientiert und praxisorientiert.

00:48:55: Aber eben für Erwachsene, wer zu uns kommt, ist in der Regel so in einem Beruf tätig.

00:49:02: Sind da viele Rechtsanwälte und Rechtsanwälte in der Bahn?

00:49:06: Ich würde sagen, es ist sehr divers, es ist sehr ... Altersdivers, also wir haben, die Jüngsten sind gerade vom Studium, die Ältesten sind um die Sechzig.

00:49:14: Im Schnitt sind sie dann zwischen um die fünf und dreißig, würde ich sagen.

00:49:18: Es ist sehr pausendivers, also sehr stark ist der Trend in die Rechtsabteilung.

00:49:23: Aber das wirst du eh wissen, dass das Rechtsabteilungen wachsen und dass auch viele Anwältinnen in Rechtsabteilungen gehen.

00:49:34: Und das heißt, wir haben sehr viele Personen aus rechts ab.

00:49:36: Teilungen und den öffentlichen Dienst.

00:49:39: Der öffentliche Dienst hat auch Probleme, Personal zu rekrutieren und vor allem zu halten.

00:49:44: Da haben wir einige Partnerschaftsprogramme mit dem öffentlichen Dienst, wo wir ausbilden für die öffentliche Hand.

00:49:50: Das heißt, wir bilden zum Beispiel aus für ein Ministerium oder für bestimmte Ministerialabteilungen, machen wir die Mitarbeiterausbildung.

00:50:05: Die kriegen dann einen LLM oder ein Certifikatsprogramm und so hält man sie, indem man das jetzt nicht als rein betriebliche Weiterbildung macht, sondern an einer staatlichen Universität und die Mitarbeiterinnen haben.

00:50:16: was davon, weil sie dann mit einem akademischen Zusatzgrad das verlassen.

00:50:23: Das heißt, mit dem Bachelor-Lehrgang Plusermaster habe ich keine Berechtigung, rechtsanwalt zu werden, oder?

00:50:29: Nein, und das ist auch nicht unser gesetzlicher Auftrag.

00:50:31: Wir könnten das regulatorisch zwar tun, also wir könnten so etwas anbieten, das tue ich aber nicht, weil unser gesetzlicher Auftrag die Weiterbildung ist.

00:50:40: Wir könnten sowas anbieten, aber ich, dafür bin ich... kein Spezialist, also wir bilden seit dreißig Jahren, sind wir die Spezialisten der größte österreichische Anbieter für ein Ost-Greidwald-Programme und hier ein Grundstudium anzubieten, würde mindestens eine doppelte Mitarbeiterstruktur erfordern und außerdem habe ich die Möglichkeit dafür, aber derzeit sehe ich keinen

00:51:09: Sinn.

00:51:09: Keinen Sinn hätte es vielleicht, aber sagen wir mal, man kann nicht spart wegen und Gelände wegen gleichzeitig bauen.

00:51:18: Dazu bräuchte man, das ist was anderes und ich bin halt für etwas der Spezialist.

00:51:23: und warum sollte man nicht das machen, was man gut kann?

00:51:26: Wie leicht sind die Lehrgänge mit dem Beruf des Rechtsanwalts, mit dem Beruf der Rechtsanwalt, den vereinbar?

00:51:36: Also wenn ich jetzt einen klassischen Wirtschaftsanwalt im Kopf habe, der eh sechzig Stunden mindestens arbeitet, schafft er das noch nicht?

00:51:45: Oder für wen ist das geeignet bzw.

00:51:50: wie realistisch es ist?

00:51:51: Die LLM-Programme finden ausgestich Freitag, Samstag, Sonntag statt.

00:51:55: Und am Freitag auch erst ab zwölf Uhr.

00:51:57: Und das einmal im Monat.

00:52:00: Und wir schauen, dass wir abwechseln, ein Monat in Krems und ein Monat online.

00:52:04: Also alle zwei Monate nach Krems kommen muss und das ist überschaubar.

00:52:09: Wir haben viel Hybrid.

00:52:12: Wir zeichnen auch viel auf.

00:52:13: Wir haben viele online Einheiten.

00:52:15: Also wir schauen, dass es möglichst vereinbar ist.

00:52:17: Aber es ist schon der Gedanke, berufsbegleitend, heißt wirklich berufsbegleitend.

00:52:22: Vollzeitprogramme haben wir nur sehr vereinzelt, weil das jetzt jemand, das nach dem Studium macht und sagt, jetzt konzentrier ich mich ein, ja, dann auslässt ich auf das.

00:52:30: Jetzt wieder der angehörige amerikanische Ansatz.

00:52:32: Da macht man den Post-Graduit, den Spezial-LM, eher unmittelbar nach dem Studium.

00:52:36: Und wir sagen, das ist eigentlich für diejenigen, die... bereits in einer Wirtschaftskanzlei tätig sind oder viele kommen auch, die die Anwältinnen bereit sind und sich spezialisieren wollen, in diesem oder jenem Gebiet.

00:52:48: Wobei, es ist natürlich auch fürs Gericht, ich habe meinen Postgeildet, wäre ein Gerichtsjahr gemacht und das ist weit über zwanzig Jahre her, so kann ich heute sagen, also da war ich halt, da habe ich halt in und wieder am Weitag, war ich halt verhindert oder habe ich mich mit meinem Kollegen vertreten lassen oder habe... Ja, meine Ausbildungsrichterin möge mir das verzeihen.

00:53:06: Aber das Gerichtsjahr hat sich dafür sehr gut geeignet da anzufangen.

00:53:10: Aber die Frage ist, war ich da greif genug?

00:53:12: Okay.

00:53:13: Weil natürlich macht man so ein Studium ganz anders, wenn man eine gewisse berufliche Reife hat, als... man ist noch ganz jung.

00:53:21: Ja.

00:53:22: Was sind eure konkreten Pläne für die Uni und die Entwicklung in den nächsten Jahren?

00:53:29: Habt ihr da... Also gerade in Hinsicht auf die Entwicklung der Digitalisierung, KI und so weiter, haben Sie irgendeinen Plan?

00:53:38: Wir haben schon, also jede Uni hat einen Entwicklungsplan, wo sie schwerpunkte setzt und KI und AI sind in unserem Entwicklungsplan natürlich so nach drängend an.

00:53:50: Wir wollen als Weiterbildungs-Union eine Antwort finden und die Gesellschaft viel halten für diese Dieses ruppige, einzwanzigste Jahrhundert.

00:54:01: Und dafür sind wir da.

00:54:03: Und das haben wir schon in unserem Entwicklungsbrauen drinnen.

00:54:06: Und wir schauen uns immer an.

00:54:08: Also wenn ich ein Studium entwickel, sage ich mir immer an, also was ist der Trend?

00:54:12: Was sind die Bedürfnisse?

00:54:13: Was werden die Probleme in den nächsten zwei, drei Jahren sein?

00:54:16: Und ich versuche, soweit es möglich ist, daraus zu denken.

00:54:18: Dann hole ich mal die Steakholder her und entwickel gemeinsam mit den Steakholders einen Plan.

00:54:24: Also ich sage ein Beispiel, wir haben ... Letztes Jahr begonnen ein LLM-Programm für Unternehmensjuristinnen.

00:54:30: Da habe ich mal den Frau J. V. Gant.

00:54:32: als Partner hergeholt.

00:54:34: Und da sind die VJs der Vereinigung Österreich für Unternehmensjurystinnen.

00:54:39: Und da haben wir gesagt, was den Unternehmensjurystinnen fehlen, welche Kompetenzen sie brauchen.

00:54:43: Und da sind wir also viele, viele Tage und Nächte zusammen gesessen und haben dann gemeinsam einen Studienplan entwickelt.

00:54:48: Also das mache ich jetzt nicht vom Professorall.

00:54:51: Also ich glaube, dass das für sie gut ist.

00:54:53: Und so entwickeln wir die Studienpläne.

00:54:54: Also wir schauen uns das sehr genau an, was brauchen unsere Stakeholder.

00:55:02: Und so entwickeln wir das.

00:55:04: Natürlich war es uns geleitet, klar.

00:55:06: Aber wir hören da genau hin und deswegen habe ich gesagt, es ist sehr viel Stakeholderpflege.

00:55:12: Aber das ist ja auch wichtig.

00:55:14: Absolut.

00:55:15: Abschließend würde ich dich noch bitten, ein Kärtchen zu sehen und deine ersten Gedanken zu dem Begriff, den du da liest, einfach zu teilen.

00:55:26: Hilfe!

00:55:29: Was fällt dir das an?

00:55:30: Hilfe, vielleicht Solidarität.

00:55:34: Und unsere Zeiten sind ja... sehr brutale auch.

00:55:39: Wir sind in einer wirtschaftlich sehr wirigen Phase.

00:55:42: Und so dieses Solidarif sein ist ja etwas, was so ein bisschen abhandengekommen ist.

00:55:47: Weil Solidarität, das gibt es halt viel im Programmatischen.

00:55:52: Ja, aber was heißt das?

00:55:53: Und das hat Dares Dothel es schon gesagt, dass die die Hilfe brauchen, gerne auf die treten, die noch mehr Hilfe brauchen.

00:56:03: Also quasi der, der nix hat, britt auf den, der noch, ist ihm das ein bisschen neidig, was der noch weniger.

00:56:09: Und ich glaube, das ist solidarisch sein und sich gegenseitig helfen und unterstützen.

00:56:16: Ich glaube, das ist ganz wichtig auch in Zeiten, wo der Start vieles nicht mehr leisten kann, weil einfach vieles aus welchen Gründen immer nicht mehr so finanzierbar ist.

00:56:25: wie früher.

00:56:26: Man sieht, es leidet jeder an Geldmangel.

00:56:31: Die Gemeinden haben kein Geld.

00:56:32: Die Länder schöpfen nicht mehr so aus dem Vollen.

00:56:36: Die Republik Österreich schnürzt Barpakete, die Universitäten leiden unter schrumpfenden Bezäß.

00:56:42: Das heißt, und da kommt es viel auch aufs menschliche, auf die gegenseitige Hilfe an.

00:56:48: Und ja, es hilft, wenn es vielleicht einem nichts bringt.

00:56:54: Ja, das

00:56:55: ist... Ohne Erwartungen.

00:56:56: Ja, im Tom und Jerry kennst du das, wo der Odo Jürgens ihm anderen etwas helfen, wenn es auch keiner sieht.

00:57:02: Ja.

00:57:02: Ja, und ich glaube, das ist das, dass man anderen etwas hilft, auch wenn mir das jetzt... ich da kein Marketing mag.

00:57:07: Genau,

00:57:08: wenn es kein Personal-Branding ist.

00:57:09: Genau, und das ist, und deswegen zieht man sich ja in Amerika gern nicht mit den Tierhosen an, das macht man ja, damit das soziale Wert steigt, wenn man da als Großer.

00:57:18: Und ich glaube, dass man anderen etwas hilft, auch wenn einem das momentan nichts bringt.

00:57:23: Ich glaube, das ist wirklich eine Hilfe.

00:57:25: Und das fragt man jetzt von der anderen zu einem.

00:57:27: Sehr schön.

00:57:27: Da brauchen wir gar nichts von dir zu sagen.

00:57:30: Vielen herzlichen Dank, lieber Thomas.

00:57:32: Wie gesagt, ein Ehrengast.

00:57:33: Freut mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:57:36: Und ja, ich freue mich, wenn wir uns bald wiedersehen.

00:57:38: War sehr spannend.

00:57:39: Danke vielmals.

00:57:40: Danke.

00:57:40: Danke.

00:57:42: Wie immer hoffe ich, dass dir die heutige Folge gefallen hat.

00:57:46: Wenn ja, sei bitte so lieb und lasst eine fünf Sterne Bewertung da.

00:57:50: Bitte lasst mich auch an deinen Gedanken teilhaben und teilen mir gern deinen Feedback einfach auf Social Media mit, schreibt mir oder legalconcept einfach auf Instagram oder auf LinkedIn.

00:58:02: Ich freue mich wirklich über jedes Feedback und vor allem über Vorschläge für weitere Themen, die wir im Podcast näher beleuchten können.

00:58:10: Falls du mir und dem Podcast noch nicht folgst, mach das bitte gerne auch und melde dich gerne auch für unseren Lab-Renaire-Community-Newsletter an, damit du keine Events und spannende Neuigkeiten mehr verpasst.

00:58:23: Alle Infos findest du wie immer in den Show-Notes und in diesem Sinne wünsche ich dir jetzt noch einen schönen Tag oder eine schöne Nacht, je nachdem wann du dem Podcast hörst.

00:58:34: Alles lieber und bis zum nächsten Mal, deine Sarah.

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